|

|
|
|
Allgemeine Produktinformationen
|
Die allgemeinen Produktinformationen enthalten detaillierte Informationen zu Zulassungen, Normanforderungen, technischen Details, Verwendungshinweisen und Prüfdetails.
|
|
Inhalt
|
|
Produktenorm - Gerätenorm
|
Top
|
|
|
Die Produktenormen enthalten nur Mindestanforderungen. Es ist zu beachten, dass Gerätenormen Anforderungen enthalten können, die zusätzlich zu den in den Produktnormen festgelegten gelten oder von diesen abweichen.
|
|
Hinweis auf verwendete Definitionen
|
Top
|
|
|
Beachten Sie, dass im deutschen Teil der SCHURTER-Kataloge und Datenblätter die Bezeichnung Nennwert gleichbedeutend ist mit Bemessungswert.
|
|
In der englischen Sprache kennen wir einen nominal value = Nennwert und einen rated value = Bemessungswert. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten ist eine reine Definitionsangelegenheit. Um keine unnötigen Komplikationen zu verursachen, verwenden wir weiterhin die Nennwertbezeichnung.
|
|
CE-Kennzeichnung gemäss EU-Richtlinien
|
Top
|
|
|
Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein Produkt die grundsätzlichen Forderungen der zutreffenden EU-Richtlinie erfüllt.
|
|
|
|
Das CE-Zeichen ist kein Qualitäts- oder Normenkonformitätszeichen, sondern ein reines Verwaltungszeichen.
|
|
SCHURTER-Produkte fallen in den Gültigkeitsbereich der Niederspannungsrichtlinie 72/73/EWG und 93/68/EWG. Diese gelten für Betriebsmittel mit einer Nennspannung zwischen AC 50 V und AC 1000 V sowie DC 75 V und DC 1500 V.
|
|
Die CE-Kennzeichnung der SCHURTER-Produkte befindet sich auf der Etikette der kleinsten Verpackungseinheit.
|
|
Auf Anfrage ist auch eine entsprechende CE-Konformitätserklärung erhältlich. CE-Konformitätserklärungen und Approbationen sind auch im Internet unter www.schurter.com abrufbar.
|
|
Konformität mit Produktenormen, nationalen Zulassungszeichen (Approbationen)
|
Top
|
|
|
Nationale Prüfstellen prüfen nach nationalen und internationalen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Durch das Zulassungszeichen bescheinigen die Prütstellen die Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen, die an elektronische Produkte gestellt werden.
|
|
(Zeichen) |
|
European Norms
Electrical Certification |
|
(Zeichen) |
VDE |
Verband Deutscher Elektrotechniker |
|
(Gutachten mit Fertigungsüberwachung) |
|
|
UMF |
Universal Modular Fuse erfüllt den Standard IEC 60127-4 |
|
(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
|
(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
|
(Recognition) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA) |
|
(Listing) |
UL |
Underwriters' Laboratories (USA, Canada) |
|
|
CSA |
Canadian Standard Association, Component Acceptance Service |
|
|
CSA |
Canadian Standard Association |
|
|
CCC |
China Compulsory Certification |
|
|
PSE |
Japan Electrical Safety & Environment technology Laboratories |
|
|
KTL |
Korea Testing Laboratory |
|
|
TÜV |
Technischer Überwachungsverein |
|
|
NF |
Norme française |
|
|
NNO |
Numéro de nomenclature Otan (OTAN = NATO = North Atlantic Treaty Organisation) |
|
|
GAM T1 |
Liste interarmées AIR MER TERRE de composants électroniques |
|
|
SEV |
Schweizerischer Elektrotechnischer Verein |
|
|
BSI |
British Standard Institute |
|
|
SEMKO |
Svenska Elektriska Materielkontrollanstalten |
|
|
NEMKO |
Norges Elektriske Materiellkontroll |
|
|
DEMKO |
Danmarks Elektriske Materielkontrol |
|
|
FIMKO |
Finnish Electrical Inspectorate |
|
|
ÖVE |
Österreichischer Verband für Elektrotechnik |
|
|
KEMA |
Keuring van Elektrotechnische Materialien |
|
|
IMQ |
Instituto italiano del marchio di qualità |
|
Approbationen
|
|
Die meisten Bauteile von SCHURTER sind zusätzlich zu den kombinierten UL/CSA-Zulassungen noch durch eine der europäischen Zulassungsbehörden wie VDE (Deutschland), Electrosuisse (Schweiz) oder SEMKO (Schweden) zertifiziert. Die Sicherheitsprüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden basieren auf einem gemeinsamen europäischen Sicherheitsstandard. Durch die Bemühungen, die Normen in Europa zu vereinheitlichen, verlieren die verschiedenen, nationalen Zulassungsbehörden immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat SCHURTER entschieden, nur eine europäische Zulassungslizenz beizuhalten (z. B. VDE, SEV oder SEMKO). Die anderen Lizenzen werden nach Ablauf der Laufzeit nicht mehr verlängert.
|
|
Da UL und CSA keine Mitglieder des CENELEC sind, sind die UL- und CSA-Standards noch nicht mit den europäischen Standards vereinheitlicht worden. UL und CSA versuchen zur Zeit ihre Standards untereinander zu harmonisieren. SCHURTER wird, wenn möglich, die kombinierten Prüfzeichen cULus oder cURus beantragen.
|
|
Durch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, verfügen viele Produkte von SCHURTER auch über Zulassungen für China, Japan und Korea.
|
|
Informationen zu Approbationen
|
|
SCHURTER Produkte sind nach EN / IEC Normen zertifiziert und tragen europaweit länderspezifische Prüfzeichen:
|
|
|
|
|
|
Während den letzten Jahren, haben sich europäische Länder bemüht ihre Prüfzeichen auf ein allgemein anerkanntes zu reduzieren. Das ENEC Prüfzeichen löst (wo möglich) die bisherigen Prüfzeichen ab. Das ENEC Prüfzeichen wird von allen nationalen Zertifizierungsstellen, die das Europäische Zertifizierungsabkommen (CCA) unterzeichnet haben, angeboten.
|
|
SCHURTER hat sich dazu entschieden die Vielfalt der europäischen Prüfzeichen zu reduzieren. Für Neuapprobationen von SCHURTERteilen, wird in Zukunft nur noch das ENEC genannt:
|
|
|
|
Zulassungen für USA und Kanada erfolgen entsprechend UL- und CSA-Normen:
|
|
|
|
Da UL und CSA nicht Mitglied von CENELEC sind, sind diese beiden nicht im Einklang mit den europäischen Prüfzeichen. Überall wo es möglich ist, will SCHURTER das kombinierte cULus Prüfzeichen erlangen:
|
|
|
|
Das chinesische Prüfzeichen ist seit dem 1.8.2003 für den Import nach China für viele Produkte erforderlich. SCHURTER ist bestrebt, für betroffene Produkte die Zulassung zu erlangen. Für nicht prüfbare Produkte bieten wir ein Import-Zertifikat an (Free of CCC).
|
|
|
|
Weiter Informationen:
|
|
http://www.enec.com
|
|
Approval Industry Links
|
|
01
|
AENOR
|
Spanien
|
|
02
|
CEBEC
|
Belgien
|
|
03
|
IMQ
|
Italien
|
|
04
|
CERTIF
|
Portugal
|
|
05
|
KEMA
|
Holland
|
|
06
|
NSAI
|
Irland
|
|
07
|
SEE
|
Luxemburg
|
|
08
|
LCIE
|
Frankreich
|
|
09
|
ELOT
|
Griechenland
|
|
10
|
VDE
|
Deutschland
|
|
11
|
OVE
|
Österreich
|
|
12
|
BSI
|
Grossbritannien
|
|
13
|
SEV
|
Schweiz
|
|
14
|
SEMKO
|
Schweden
|
|
15
|
DEMKO
|
Dänemark
|
|
16
|
FIMKO
|
Finnland
|
|
17
|
NEMKO
|
Norwegen
|
|
18
|
MEEI
|
Ungarn
|
|
19
|
BEAB
|
Grossbritannien
|
|
20
|
ASTA
|
Grossbritannien
|
|
21
|
EZU
|
Tschechien
|
|
22
|
SIQ
|
Slowenien
|
|
23
|
-
|
-
|
|
24
|
TÜV
|
Rheinland
|
|
25
|
TÜV
|
PS
|
|
IP Schutzgrade durch Gehäuse (IP Code)
|
Top
|
|
|
Norm IEC 60529, EN 60529 und DIN 40050
|
|
|
|
Anwendungsbereich
|
|
Diese Normen finden Anwendung bei der Einteilung von Schutzgraden für Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, deren Nennspannung 72,5 kV nicht überschreitet.
|
|
Zweck
|
|
Der Zweck dieser Normen ist es, folgendes festzulegen:
|
|
a) Begriffe für Schutzgrade durch Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, betreffend:
|
|
1. Schutz von Personen gegen das Berühren von gefährlichen Teilen innerhalb des Gehäuses.
|
|
2. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen Eindringen von festen Fremdkörpern.
|
|
3. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen schädliche Einwirkungen durch das Eindringen von Wasser.
|
|
b) Bezeichnungen für diese Schutzgrade.
|
|
c) Anforderungen für jede Bezeichnung.
|
|
d) Prüfungen, die durchzuführen sind, um zu bestätigen, dass das Gehäuse die Anforderungen dieser Normen erfüllt.
|
|
Bezeichnungen
|
|
Der Schutzgrad durch ein Gehäuse wird durch den IP Code in folgender Weise angezeigt:
|
|
Bestandteile des IP Code und ihre Bedeutungen
|
|
Eine kurze Beschreibung der IP Code-Bestandteile ist in der folgenden Tabelle gegeben.
|
|
IP xy
|
Bedeutung für den Schutz des Betriebsmittels
|
Bedeutung für den Schutz von Personen
|
| |
Gegen Eindringen von festen Fremdkörpern
|
Gegen Berühren von gefährlichen Teilen mit
|
|
x = 0
|
(nicht geschützt)
|
(nicht geschützt)
|
|
x = 1
|
50 mm Durchmesser
|
Handrücken
|
|
x = 2
|
12,5 mm Durchmesser
|
Finger
|
|
x = 3
|
2,5 mm Durchmesser
|
Werkzeug
|
|
x = 4
|
1,0 mm Durchmesser
|
Draht
|
|
x = 5
|
staubgeschützt
|
Draht
|
|
x = 6
|
staubdicht
|
Draht
|
| |
|
|
| |
Gegen Eindringen von Wasser mit schädlichen Wirkungen
|
|
|
y = 0
|
(nicht geschützt)
|
|
|
y = 1
|
senkrechtes Tropfen
|
|
|
y = 2
|
Tropfen (15° Neigung)
|
|
|
y = 3
|
Sprühwasser
|
|
|
y = 4
|
Spritzwasser
|
|
|
y = 5
|
Strahlwasser
|
|
|
y = 6
|
starkes Strahlwasser
|
|
|
y = 7
|
zeitweiliges Untertauchen
|
|
|
y = 8
|
dauerndes Untertauchen
|
|
|
y = 9K
|
Hochdruck- resp. Dampfstrahlreinigung
|
|
|
|
|
(Schutz gegen gefährliche Körperströme)
|
|
1. Schutz gegen direktes und indirektes Berühren (Allgemeines)
|
|
Der Schutz gegen gefährliche Körperströme bei elektrischen Betriebsmitteln sowie deren Komponenten gliedert sich in folgende zwei Teile:
|
| • |
Schutz gegen direktes Berühren unter Spannung stehender (aktiver) Teile. Betrifft alle Massnahmen zum Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich aus einer direkten Berührung aktiver Teile elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben. |
|
| • |
Schutz bei indirektem Berühren ist der Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich beim Berühren von Teilen1) elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben, die infolge eines Fehlers (z.B. Isolationsfehler) unter Spannung stehen. |
|
|
1) berührbares, leitfähiges Teil, das normalerweise nicht unter Spannung steht, das jedoch im Fehlerfall unter Spannung stehen kann.
|
|
2.Schutz gegen direktes Berühren aktiver Teile (Berührungsschutz)
|
|
z. B. bei Sicherungshaltern. Detaillierte Angaben über getroffene Massnahmen liefern die Datenblätter der entsprechenden Bauteile.
|
|
3. Schutz bei indirektem Berühren
|
|
Massnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren bei elektrischen Betriebsmitteln werden gemäss IEC 61140 mit Hilfe der 4 Schutzklassen 0, I, II, III beschrieben. Jede Klasse beinhaltet zwei Schutzmassnahmen, die auch beim Versagen der einen Massnahme keine gefährlichen Körperströme auftreten lassen.
|
|
Schutzklasse
|
Hauptschutzmassnahmen
|
|
0
|
1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Erdfreie Umgebung.
|
|
I
|
1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Schutzleiter-Anschluss: Leitfähige Teile von Gehäusen, die beim Versagen der Basisisolierung gefährliche Spannungen annehmen können, sind an den Schutzleiter angeschlossen.
|
|
II
|
1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.
2. Zusätzliche Isolierung. Basis- und zusätzliche Isolierung werden im Begriff «Doppelte Isolierung» zusammengefasst. Unter gewissen Bedingungen kann auch eine «Verstärkte Isolierung» (einheitliches Isoliersystem) einen gleichwertigen Schutz gegen gefährliche Körperströme gewährleisten wie eine «Doppelte Isolierung». Kein Schutzleiter-Anschluss zulässig. Ein allenfalls vorhandener Schutzleiter darf nicht angeschlossen werden und muss wie ein aktives Teil isoliert werden.
|
|
III
|
1. Betriebsisolierung.
2. Energieversorgung mittels Sicherheits-Kleinspannungskreisen (SELV, über Sicherheits-Trafo). Der Schutz gegen gefährliche Körperströme beruht in diesem Fall vollumfänglich auf der Versorgung durch SELV-Kreise (U 42V). Im Betriebsmittel werden keine berührungsgefährlichen Spannungen erzeugt. Schutzleiteranschluss unzulässig.
|
|
|
|
Gerätesteckvorrichtungen zugelassen nach IEC 60320 entsprechen zweipoligen Gerätesteckvorrichtungen nur für Wechselstrom, mit oder ohne Schutzkontakt, mit einer Bemessungsspannung von 250 V und einem Bemessungsstrom nicht über 16A für den Hausgebrauch oder ähnliche allgemeine Zwecke, die zum Anschluss einer flexiblen Leitung mit elektrischen Geräten oder anderen elektrischen Einrichtungen für Netzanschluss von 50Hz oder 60 Hz dienen.
|
|
Gerätesteckvorrichtungen, die der genannten Norm entsprechen, sind geeignet für den Gebrauch bei Umgebungstemperaturen, die üblicherweise 25°C nicht übersteigen, jedoch gelegentlich 35°C erreichen.
|
|
Die Gerätesteckvorrichtungen sind für den Anschluss von Geräten ohne besonderen Feuchtigkeitsschutz vorgesehen. Entsprechend muss der Feuchtigkeitsschutz bei Geräten bei denen bestimmungsmässig mit überlaufenden Flüssigkeiten zu rechnen ist, durch das Gerät sichergestellt werden.
|
|
Für Gerätestecker welche nach der Norm IEC 60320 ausgelegt sind, gelten folgende Nenndaten:
|
| - |
Bemessungsspannung: 250 VAC |
| - |
Bemessungsströme je nach Typ: 0.2A, 2.5A, 6A, 10A, 16A |
|
|
Ebenso werden die Gerätesteckvorrichtungen nach der höchsten Einsatztemperatur an den Stiftbasen des Gerätesteckers eingeteilt. So gilt folgende Einteilung:
|
| - |
Stifttemperatur bis 70°C: |
|
Gerätesteckvorrichtungen für kalte Bedingungen |
| - |
Stifttemperatur bis 120°C: |
|
Gerätesteckvorrichtungen für warme Bedingungen |
| - |
Stifttemperatur bis 155°C: |
|
Gerätesteckvorrichtungen für heisse Bedingungen |
|
|
Die Steckkonturen sind derart kodiert, daß Gerätesteckvorrichtungen für warme Anschlußstellen ebenfalls für kalte Anschlußstellen und Gerätesteckvorrichtungen für heiße Anschlußstellen ebenfalls für kalte sowie warme Anschlußstellen verwendet werden können.
|
|
Die Gerätesteckvorrichtungen werden weiter nach der anzuschliessenden Geräteart eingeteilt in:
|
| - |
Gerätesteckvorrichtungen für Geräte der Schutzklasse I (mit Schutzleiter) |
| - |
Gerätesteckvorrichtungen für Geräte der Schutzklasse II (ohne Schutzleiter) |
| - |
Die Berührungsschutzklassen sind in der Norm IEC 61140 beschrieben |
|
|
Gerätesteckdosen werden darüber hinaus eingeteilt nach der Anschlussart der flexiblen Leitung:
|
| - |
Wiederanschliessbare Gerätesteckdosen |
| - |
Nichtwiederanschliessbare Gerätesteckdosen |
|
|
|
|
IEC Gerätesteckvorrichtungen
|
Top
|
|
|
Gerätesteckvorrichtungen, Netzweiterverbindungen und Netzanschlussstecker werden nach nationalen und internationalen Normen entwickelt und hergestellt. Diese Normen wurden herausgegeben, um eine allgemein verbindliche Vereinbarung über Basismasse und Sicherheitsziele der Steckvorrichtungen zu schaffen. Auf diesem Weg wurde eine weitgehende Sicherheit bei der Kombination von Komponenten unterschiedlicher Herkunft erreicht. Für Netzstecksysteme gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften, für Gerätesteckvorrichtungen diejenigen gemäss Norm IEC 60320 einschliesslich deren Unterkapitel.
|
|
Die Versorgung verschiedener elektrischer Geräte erfolgt nach länderspezifischen Vorgaben bezüglich Spannung und Strom. Hier ist es für internationale Geräteanbieter sinnvoll, die Versorgung ihrer Einzelkomponenten mit IEC Gerätesteckvorrichtungen und
|
|
Netzweiterverbindungen zu lösen. SCHURTER bietet hierzu verschiendenste Produkte innerhalb der strategischen Geschäftseinheit Gerätestecker an. Zur Sicherstellung der Normeinhaltung werden die SCHURTER Produkte von unabhängigen Prüfstellen geprüft (siehe Approbationen).
|
|
|
|
|
Zweipolige Gerätesteckvorrichtungen nur für Wechselstrom (AC) mit und ohne Schutzkontakt für eine Nennspannung bis 250VAC und einen Nennstrom bis 16A, die zur Verbindung einer flexiblen Netzanschlussleitung mit elektrischen Geräten oder anderen elektrischen Einrichtungen von 50Hz oder 60Hz dienen (vgl. IEC 60320-1).
|
|
Zweipolige Netzweiterverbindungen nur für Wechselstrom (AC) mit und ohne Schutzkontakt für eine Nennspannung bis 250VAC und einen Nennstrom bis 16A, die zur Weiterverbindung des Netzanschlusses mit Geräten oder Einrichtungen von 50Hz oder 60Hz dienen (vgl. IEC 60320-2-2).
|
|
Anforderungen / Einteilungen
|
Top
|
|
|
|
|
Die Anforderungen an Gerätesteckdosen basieren darauf, dass die Temperatur der Stifte der entsprechenden Gerätestecker nicht höher ist als:
|
| Steckertemperatur |
Bezeichnung |
Kommentar |
|
70°C
|
bei Gerätesteckdosen für kalte Bedingungen
|
Umgangssprachlich wird hier von Kaltgerätestecker gesprochen
|
|
120°C
|
bei Gerätesteckdosen für heisse Bedingungen
|
Umgangssprachlich wird hier von Warmgerätestecker gesprochen, während die Norm den Begriff Heissgerätestecker benutzt
|
|
155°C
|
bei Gerätesteckdosen für sehr heisse Bedingungen
|
Umgangssprachlich wird hier von Heissgerätestecker gesprochen. Die Norm verwendet denselben Begriff
|
|
Gerätestecker für kalte Bedingungen dürfen nicht verwendet werden bei Geräten mit Aussenteilen, deren Temperaturerhöhung bei bestimmungsgemässem Gebrauch 75 K übersteigen kann und die bei bestimmungsgemässem Gebrauch von der beweglichen Leitung berührt werden können.
|
|
|
|
Gemäss IEC 60320 gelten folgende Nennströme: 2.5A / 6A / 10A /16A. Die Nennstromangabe der SCHURTER Bauteile stützt sich ab auf die jeweiligen Zulassungsnormen, welche jedoch länderspezifische Unterschiede aufweisen (siehe Approbationsstellen). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen den Nennstromangaben nach IEC im Vergleich zu den nach VDE, UL und CSA zugelassenen typischen Werten (SCHURTER Referenzbauteile).
|
|
IEC 60320 sieht für die genannten Nennströme eine Kodierung für die Kontur vor und beugt damit einem Missbrauch vor.
|
|
IEC
|
VDE
|
UL
|
CSA
|
|
2.5 A
|
2.5 A max.
|
2.5 A
|
6 A max.
|
|
6 A
|
6 A max.
|
n/a
|
n/a
|
|
10 A
|
10 A max.
|
15 A max.
|
16 A max.
|
|
16 A
|
16 A max.
|
20 A max.
|
21 A max.
|
|
Geräteschutzklassen nach IEC 60536
|
Top
|
|
|
Hinsichtlich Schutz gegen direkte Berührung werden die Gerätesteckvorrichtungen wie folgt eingeteilt:
|
| • |
Geräte der Klasse 1 (mit Schutzleiter) |
| • |
Geräte der Klasse 2 (ohne Schutzleiter) |
|
|
(Siehe detaillierte Erläuterungen zum Berührungsschutz)
|
|
|
|
Gerätesteckvorrichtungen, die den vorliegenden Normen entsprechen, sind für den Anschluss von Geräten ohne besonderen Feuchtigkeitsschutz vorgesehen (siehe IP-Schutzgrad). Geräte, bei denen bei bestimmungsgemässem Gebrauch mit überlaufenden Flüssigkeiten oder Staubeinwirkung zu rechnen ist, müssen selbst gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Die Norm IEC 60320-2-3 gibt vor, dass der IP-Schutz der Stromzuführung mindestens derjenigen des Gerätes sein muss.
|
|
Besondere Bauweisen können ebenfalls erforderlich werden bei Umgebungen, in denen besondere Verhältnisse vorliegen (z.B. auf Schiffen oder in Fahrzeugen), und an gefährlichen Orten (z.B. bei Explosionsgefahr).
|
|
Passende Gerätesteckvorrichtungen nach IEC 60320-1
|
Top
|
|
|
Die passenden Verbindungsmöglichkeiten für Gerätesteckvorrichtungen sind in den nachfolgenden Tabellen aufgeführt. Die Konturen der Gerätesteckvorrichtungen sind derart kodiert (Typ, Symbol), dass eine Gerätesteckdose für heisse Bedingungen in einen Gerätestecker für kalte Bedingungen passt, aber nicht umgekehrt. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Nennstrom des Gerätesteckers mindestens gleich hoch oder höher ist wie der Nennstrom der verwendeten Gerätes!
|
|
|
|
Kombinationen gemäss IEC 60320-1: • beabsichtig, □ möglich
|
|
Die verfügbaren Produktkombinationen können unter «Passende IEC Steckverbindungen» ausgewählt werden.
|
|
Passende Netzweiterverbindungen nach IEC 60320-2-2
|
Top
|
|
|
In der nachfolgenden Tabelle sind die passenden Verbindungsmöglichkeiten für Netzweiterverbindungen aufgeführt. Es gelten dieselben Rahmenbedingungen wie für IEC 60320-1.
|
|
|
|
Kombinationen gemäss IEC 60320-1: • beabsichtig, □ möglich
|
|
Die verfügbaren Produktkombinationen können unter «Passende IEC Steckverbindungen» ausgewählt werden.
|
|
|
|
Kombinationen gemäss IEC 60320-2-2: • beabsichtig, □ möglich
|
|
|
|
Bei genormten, pol-unverwechselbaren Gerätesteckern/-dosen müssen die Kontakte bei Draufsicht auf die Eingriffsflächen wie folgt angeordnet sein:
|
|
|
|
|
|
Gerätestecker
|
Geräteanschlussstecker
|
Geräteeinbausteckdose
|
Gerätesteckdose
|
| |
|
Begriffserklärung zu den IEC 603020-Gerätesteckvorrichtungen
|
Top
|
|
|
In der nachfolgenden Illustration ist die Anordnung der möglichen Komponenten dargestellt. Darin werden die verschiedenen Komponenten beispielhaft benannt und anschliessend detailliert mit den jeweiligen Ausprägungsmerkmalen erklärt.
|
|
Gerätesteckvorrichtung
|
Top
|
|
|
Bezeichnet Vorrichtungen zum Anschluss einer beweglichen Leitung an ein Gerät oder eine andere Einrichtung. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Gerätestecker». Gerätesteckvorrichtungen bestehen im Wesentlichen aus folgenden Teilen:
|
| • |
Gerätesteckdose |
| • |
Gerätestecker |
|
|
Netzweiterverbindungsleitung
|
Top
|
|
|
|
|
Bezeichnet bauliche Einheiten, bestehend aus einer beweglichen Leitung mit einem Geräteanschlussstecker und einer Gerätesteckdose, bestimmt für eine beliebige Verbindung und Trennung eines Gerätes oder einer Einrichtung mit einer Anschlussleitung zu einem anderen Gerät oder einer anderen Einrichtung. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelverbindungen».
|
|
Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector
|
|
Wiederanschliessbare Gerätesteckdose und Geräteanschlussstecker
|
Top
|
|
|
|
|
Bezeichnet Bauteile, die so gebaut sind, dass die bewegliche Leitung ausgewechselt werden kann. Umgangssprachlich sprechen wir von Kabelstecker/-dose. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelstecker». In dieser Übersicht haben wir auch die erhältlichen Netzstecker aufgeführt.
|
|
Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector
|
|
Nichtwiederanschliessbare Gerätesteckdosen und Geräteanschlussstecker
|
Top
|
|
|
|
|
Bezeichnet Bauteile, die im Unterschied zu den Netzweiterverbindungsleitungen und Geräteanschlusssteckern eine untrennbare bauliche Einheit mit der beweglichen Leitung bilden.
|
|
Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelverbindungen».
|
|
Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector
|
|
Gerätesteckerkombielemente mit oder ohne Netzfilter
|
Top
|
|
|
|
|
Bezeichnet Gerätesteckerkombielemente («PEM», englische Abkürzung für «Power Entry Module»), d.h. Module bestehend aus unterschiedlichen Funktionselementen wie:
|
| • |
IEC Gerätestecker / -Geräteeinbausteckdose |
| • |
Schalter inkl. Bowdenzug-Betätigung |
| • |
Geräteschutzschalter |
| • |
Gerätesicherungshalter |
| • |
Spannungswähler |
| • |
EMV-Filter |
|
|
Zu den Vorteilen von Gerätesteckerkombielementen gegenüber Einzelkomponenten gehören:
|
| • |
Kompakte Einbaumasse |
| • |
Nur ein Produkt mit elektrisch verbundenen Einzelkomponenten |
| • |
Effiziente Montage |
| • |
Alternative Design-Ausführungen mit ähnlichen Einbaudimensionen |
| • |
Geschützte, verbundene und bereits geprüfte Komponenten für die Stromzuführung |
|
|
Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Kombielement ohne Netzfilter» bzw. «Kombielemente mit Netzfilter».
|
|
IEC Gerätestecker / -Geräteeinbausteckdosen
|
Top
|
|
|
|
|
Die IEC Gerätestecker und Gerätesteckdosen entsprechen den bereits vorgestellten Einzelkomponenten gemäss IEC Gerätesteckvorrichtungen. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Gerätestecker/-dosen».
|
|
Eine erwähnenswerte Ausführung stellen die geschützten Gerätesteckdosen dar. Sie schützen vor ungewollter Berührung mit spannungsführenden Teilen. Die Schutzelemente werden durch das Eindringen des Geräteanschlussteckers zur Seite geschoben. Damit sind diese Bauteile besonders für Anwendungen geeignet welche für Kinder ausgelegt sind.
|
|
Eine Besonderheit stellen auch die mit Sicherungshalter bestückten Gerätesteckdosen dar. Sie sind insbesondere für die Verwendung in Verteilleisten gedacht und können durch den Einsatz einer Schmelzsicherung auf einen vordefinierten Stromverbrauch abgesichert werden.
|
|
Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector
|
|
Schalter inkl. Bowdenzug-Betätigung
|
Top
|
|
|
Schalter können sowohl einpolig (Phasen-Unterbrechung) als auch zweipolig (Phasen- und Neutral-Unterbrechung) ausgeführt werden, damit die Stromzuführung, den Anforderungsstandards entsprechend, richtig abgetrennt werden kann. Grundsätzlich werden qualitativ hochwertige Produkte verwendet, welche die gängigen Anforderungen der Industrie erfüllen und im Kontext zu den gegebenen Nennstrombereichen der IEC 60320-Gerätesteckvorrichtung stehen.
|
|
Netzschalter verwendet bei Typ
|
Technische Daten
|
|
|
CMF1, CMF2, CMF3, CMF4, CMF5, CMF6
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
10 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
6 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
6 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen
(1�?�4) HP, 125 VAC
(1�?�2) HP, 250 VAC
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 70 A, 3-4 ms
Dauerstrom 5 A
10 000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
KM, KMF, PMM, GRM1, GRM2, GRM4
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
10 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
6 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
12 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen
(1�?�3) HP, 125 VAC
(1�?�2) HP, 250 VAC
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45
|
| |
|
Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 100 A, 3-4 ms
Dauerstrom 5 A
10 000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
KEB1, KFB1
|
Schaltleistung gemäss DIN/VDE 0630
|
12 (3) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 20 A, < 5 ms
Dauerstrom 5 A
10 000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
DC11, DC12, DC21, DC22, DD11, DD12, DD21, DD22
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
16 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
10 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
16 A / 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen
(1) HP 125 VAC / (2) HP 250 VAC
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 100 A, 3-4 ms
Dauerstrom 5 A
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
KP (Schalter), KEB2, KFB2, KD, CD, KG, CG, Felcom 54, Felcom 64, FKH, FKI, FKHD, FKID
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
12 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
8 (8) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
15 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen
(3�?�4) HP, 125 VAC
(11�?�2) HP, 250 VAC
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45
|
| |
|
Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 70 A, 3-4 ms
Dauerstrom 5 A
10 000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
KD Bowdenzug, CD Bowdenzug, KG Bowdenzug, CG Bowdenzug
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
6 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
6 A, 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
8 A, 125 VAC, 10 000 Schaltoperationen
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 36 A, < 5 ms
Dauerstrom 6 A
6000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
| |
|
|
|
EC11, EC12
|
Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1
|
16 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen
10 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6
|
| |
Schaltleistung gemäss UL 1054
|
20 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen
(1) HP, 125 VAC
(2) HP, 250 VAC
|
| |
|
Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45
|
| |
|
Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3
|
| |
Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1
|
kapazitiv 100 A, 3-4 ms
Dauerstrom 5 A
10 000 Schaltoperationen
|
| |
Kontaktöffnungsweite
|
≥3 mm
|
|
Bowdenzug für Typ KD/KG, CD/CG
|
Top
|
|
|
Was Sie über die Bowdenzugtechnologie wissen sollten
|
|
Der Bowdenzug besteht aus einem Drahtkabel in einem kunststoffisolierten Spiralschlauch. Auf die Streckenführung des Bowdenzuges ist besonderen Wert zu legen. Jede nicht geradlinige Kabelführung bringt Reibungs- und Bewegungsverluste mit sich, die schlussendlich den Bedienungskomfort beeinträchtigen.
|
|
Reibungsverluste im System erfordern erhöhte Betätigungskräfte. Bewegungsverluste entstehen durch unerwünschte Differenzen zwischen den Befestigungspunkten des Kabels. Die Hauptelemente der Bewegungsverluste sind Spiel und Auslenkung. Spiel wird durch die Bewegung des Drahtkabels im Schlauch in Betätigungsrichtung hervorgerufen. Es ist abhängig von der Differenz zwischen Drahtkabeldurchmesser und Schlauchinnendurchmesser sowie vom Umlenkwinkel. Die normalerweise geringe Auslenkung kann durch Befestigung des Schlauches minimiert werden. Dies gilt insbesondere für Systeme mit grossen Kabellängen und grossen Umlenkwinkeln. Alle genannten Verluste und die damit verbundenen Beeinträchtigungen können durch Verringerung des Umlenkwinkels bei der Konstruktion klein gehalten werden. Wegen der Anzahl der Variablen, welche die Arbeitsweise des fernbetätigten Schalters beeinflussen können, soll die Bestellanleitung zur Bestimmung der geeigneten Kabellänge und zur Musterbegutachtung durch den Kunden verwendet werden.
|
|
Bitte auch untenstehendes Diagramm zur Bestimmung der zu erwartenden Erhöhung der Betätigungskraft beachten.
|
|
Bestellanleitung
|
|
Bestimmung der Einbaumasse für die Festlegung der Bowdenzuglänge:
|
| R |
Montageart parallel zur Betätigungsrichtung |
| B1 |
Betätigungsteil |
| B2 |
Gerätestecker-Kombielement |
|
|
Einbaumasse in mm (Gehäuseausschnitt Zentrum [B1] zu Zentrum [B2] der Geräteaussenfläche)
|
|
R a/ b c/
|
| S |
Montageart 90° zur Betätigungsrichtung |
| B1 |
Betätigungsteil |
| B2 |
Gerätestecker-Kombielement |
|
|
Einbaumasse in mm (Gehäuseausschnitt Zentrum [B1] zu Zentrum [B2] der Geräteaussenfläche)
|
|
S a/ b/ c/
|
|
Bestell-Beispiel
|
| 1. Bestell-Nr. Sockel |
KD14.4199.151 |
| 2. Bestell-Nr. Schublade |
4303.2024.03 |
| 3. |
Bowdenzug (Montageart/Einbaumasse in mm) * R a/200 b/180 c/40 |
|
|
*Die Bestell-Nr. für einen kundenspezifischen Bowdenzug wird mit der Auftragsbestätigung erteilt.
|
|
Lieferzeit für kundenspezifisches Bowdenzug-Muster ca. 2 Wochen.
|
|
Standard-Bowdenzug-Muster, Best.-Nr. 0886.0101, ab Lager
|
|
Gerätesicherungshalter, Teil eines Gerätestecker-Kombielementes
|
Top
|
|
|
Sicherungsschublade 1
|
|
Sicherungsschublade 2
|
|
Sicherungsschublade 3
|
|
Berührungsschutz, thermische Anforderungen, Auswahlkriterien
|
|
Berührungsschutz gegen direktes Berühren aktiver Teile bei G-Sicherungshaltern
|
|
Die Beurteilung des Berührungsschutzes setzt voraus, dass der Halter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z.B. auf der Frontplatte eines Gerätes. IEC 60127-6 und EN 60127-6 unterscheiden drei verschiedene Kategorien:
|
|
Kategorie
|
Merkmale
|
|
PC1
|
G-Sicherungshalter ohne integrierten
Berührungsschutz
Sie sind nur für Anwendungsfälle geeignet, wo entsprechende, zusätzliche
Berührungsschutz-Massnahmen getroffen werden.
|
|
PC2
|
G-Sicherungshalter mit integriertem Berührungsschutz
Aktive (unter Spannung stehende) Teile sind nicht berührbar im
- geschlossenen Zustand
- bei entferntem G-Sicherungseinsatzträger (inkl. Sicherungseinsatz)
- beim Einsetzen oder Auswechseln der G-Sicherungseinsatzträger.
Die Prüfung erfolgt hier mit dem in IEC 60529 genormten,
beweglichen Prüffinger.
|
|
PC3
|
G-Sicherungshalter mit erhöhtem integrierten
Berührungsschutz
Die Anforderungen an diese G-Sicherungshalter entsprechen
denjenigen von Kategorie PC2 mit der Ausnahme, dass die
Prüfung mit einem starren Prüfdraht von 1 mm Durchmesser
gemäss IEC 60529, Tabelle VI, erfolgt, anstelle des Prüffingers.
|
|
Hohe Sicherheit im Umgang mit SCHURTER Kombielementen
|
|
Schutz vor Berührung von spannungsführenden Teilen ist ein wichtiger Aspekt bei elektrischen Verbindungsteilen. Ihre Kunden wie auch Ihr Servicepersonal schätzen höchstmöglichen Schutz vor unbeabsichtigter Berührung von spannungsführenden Teilen. Unbeabsichtigte Berührung kann durch unsachgemässe Bedienung oder bei Service- und Reparaturarbeiten leicht vorkommen.
|
|
Insbesondere die Vorkehrungen «Berührungssicherheit», «Extra-Safe-Schubladen» und «Schutzabdeckungen» sind wirkungsvolle Elemente des Berührungsschutzes im Rahmen der Gerätestecker-Kombielemente.
|
|
Beispiel: Kombielement mit Gerätesicherungshalter, Berührungsschutz Kategorie PC2
|
|
Geschlossener G-Sicherungshalter und Gerätestecker.
|
|
|
Bei entfernter Schublade können bei den SCHURTER Gerätestecker-Kombielementen keine spannungsführenden Teile berührt werden.
|
|
|
Beim Einsetzen oder Auswechseln eines G-Sicherungseinsatzes 5 x 20 mm oder 6.3 x 32 mm
(1/4'' x 11/4'') können weder über die G-Sicherungseinsätze
noch der Schublade unter Spannung stehende Teile berührt werden.
|
|
|
Die berührungssicheren Gerätestecker-Kombielemente werden auch in der Ausführung Extra-Safe angeboten.
|
|
Dadurch werden zusätzlich Anforderungen folgender Norm erfüllt:
|
|
IEC 60601-1 (Medizinalgeräte).
|
|
Die Schublade muss mit Hilfe eines Werkzeuges (z. B.
Schraubenziehers) entriegelt werden. Ein Öffnen von Hand
ist dadurch ausgeschlossen.
|
|
|
Bei verschiedenen Typen ist es zusätzlich notwendig, zuerst die Gerätesteckdose herauszuziehen. Erst dann kann die Schublade aus dem Sockel entnommen werden.
Die Schublade kann dann von Hand herausgezogen werden.
|
|
|
Einflussfaktoren
|
|
Der Entwicklungsingenieur eines elektrischen Betriebsmittels ist verantwortlich für dessen Sicherheit und Funktion gegenüber Menschen, Tieren und Sachwerten. Insbesondere ist es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die anerkannten Regeln der Technik sowie die entsprechenden gültigen nationalen und internationalen Normen und Vorschriften eingehalten werden.
|
|
Im Hinblick auf die Produktesicherheit eines elektrischen Betriebsmittels kommt der Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters eine grosse Bedeutung zu. Unter anderem ist mittels geeigneter Massnahmen dafür zu sorgen, dass die vom Hersteller festgelegten zulässigen Verlustleistungen und Temperaturen nicht überschritten werden. Unterschiedliche Definitionen und Anforderungen in den wichtigsten Normen für G-Sicherungseinsätze und G-Sicherungshalter sind häufig die Ursache für eine unkorrekte Auswahl von G-Sicherungshaltern.
|
|
Den Nennstrom des G-Sicherungseinsatzes demjenigen des G-Sicherungshalters gleichzusetzen, kann insbesondere bei grösseren Strömen zu unzulässig hohen Temperaturen führen, wenn der Einfluss der Verlustleistung in den Kontakten des Halters unberücksichtigt bleibt.
|
|
Für eine korrekte Auswahl sind folgende Einflussfaktoren je nach Anwendung und Einbauart gebührend zu berücksichtigen:
|
| 1. |
Nenn-Verlustleistung des vorgesehenen G-Sicherungseinsatzes. |
| 2. |
Zulässige Leistungsaufnahme, Betriebsstrom und Temperaturen des vorgesehenen G-Sicherungshalters. |
| 3. |
Unterschiedliche Umgebungstemperaturen ausserhalb und innerhalb eines Gerätes. |
| 4. |
Elektrische Laständerungen. |
| 5. |
Langzeitbetrieb (> 500 h) mit Last > 0.7 In |
| 6. |
Länge und Querschnitt der Anschlussleiter. |
| 7. |
Wärmeableitung/Kühlung, Lüftung. Wärmeeinwirkung benachbarter Bauteile. |
|
|
Nennstrom des G-Sicherungshalters
|
|
Der vom Hersteller des G-Sicherungshalters festgelegte Stromwert, auf den sich die Nenn-Leistungsaufnahme des Halters bezieht.
|
|
Nenn-Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes
|
|
(Verlustleistung bei Nennstrom), Siehe sep. Katalog «Sicherungen».
|
|
Nenn-Leistungsaufnahme und zulässige Temperaturen eines G-Sicherungshalters
|
|
Die Nenn-Leistungsaufnahme eines G-Sicherungshalters wird mittels eines standardisierten Prüfverfahrens nach IEC 60127-6 ermittelt. Sie entspricht der Verlustleistung, die ein Ersatz-Sicherungseinsatz beim Nennstrom des G-Sicherungshalters und bei einer Umgebungstemperatur von TU1 = TU2= 23 °C erzeugt (während längerer Zeit). Dabei dürfen folgende Temperaturen an der G-Sicherungshalter-Oberfläche nicht überschritten werden:
|
|
G-Sicherungshalter-Oberfläche
|
Höchstzulässige Temperatur
Messbereich
|
| |
(siehe Bild)
|
°C
|
|
1. Berührbare Teile 1)
|
TS1
|
85
|
|
2. Nicht berührbare Teile 1) Isolierende Teile
|
TS2
|
2)
|
|
BEMERKUNGEN:
1) Wenn der G-Sicherungshalter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z. B. auf der Frontplatte eines Gerätes.
2) Die erlaubte Maximaltemperatur des verwendeten Isolationsmaterials entspricht dem relativen Temperatur Index (RTI) gemäss IEC 60216-1 oder UL 746 B.
|
|
|
|
Darstellung der Temperatur-Messbereiche
|
| TU1 |
= Umgebungstemperatur, welche das Gerät umgibt |
|
|
| TU2 |
= Umgebungstemperatur innerhalb des Gerätes |
|
|
| TS1 |
= Temperatur der berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters |
|
|
| TS2 |
= Temperatur der nicht berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters |
|
|
Zusammenhang zwischen Betriebsstrom I, Umgebungstemperatur TU1 und der zulässigen Leistungsaufnahme Ph des G-Sicherungshalters.
|
|
Dieser Zusammenhang wird in Form von Derating-Kurven dargestellt.
|
|
Beispiel einer Derating Kurve
|
|
|
|
I =Betriebsstrom des G-Sicherungshalters
|
|
In =Nennstrom des G-Sicherungshalters
|
|
Für die Betriebsströme I << In, I = 0,7· In und I = 1 · In zeigen die Derating-Kurven die zul. Leistungsaufnahme des G-Sicherungshalters in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur TU1. Diese Leistungsaufnahme entspricht der max. zul. Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes.
|
|
Ein Berechnungsbeispiel finden Sie im Kapitel Gerätesicherungshalter im Teil Sicherungen.
|
|
|
|
Zur Verwendung von Geräten in internationalen Märkten müssen die länderspezifischen Versorgungsnetze berücksichtigt werden. Möchte man ein Gerät für verschiedene Spannungswerte bereitstellen, so müssen diese ausgewählt und angezeigt werden können. SCHURTER bietet hierfür drei verschieden konfigurierbare Spannungswähler an.
|
|
Spannungswähler
|
|
Serie-Parallelschaltung
|
|
|
|
Damit lassen sich viele verschiedene Netzspannungen mit einem Transformator mit 3 Primärwicklungen und einer Sekundärwicklung erstellen.
|
|
Stufenschaltung
|
|
|
|
Mit dieser Schaltung können bis zu vier Primärspannungsabgriffe verbunden werden.
|
|
Jumper
|
|
|
|
Die Einstellung von nur zwei unterschiedlichen Spannungen lässt sich am einfachsten mit einem Jumper realisieren.
|
|
|
|
Zur Sicherstellung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) von Anwendungen können auch Filterkomponenten zu den Gerätesteckern hinzukommen. In diesem Fall sprechen wir in der Umgangssprache von einem Inletfilter oder einem IEC Steckerfilter. Filter können ebenso als Ergänzung zu den bereits beschriebenen Kombielementen angewendet werden. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Kombielemente mit Netzfilter».
|
|
|
|
|
|
Bezeichnet Bauteile, deren Funktion darin besteht, z.B. mit nur einer länderspezifischen Netzanschlussleitung eine Vielzahl von Geräten mit IEC Steckvorrichtungen mittels Netzweiterverbindungsleitungen zu versorgen. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Verteilleisten».
|
|
Die Verteilleisten sind mangels Normvorgabe nur eingeschränkt nach UL bzw. VDE zugelassen. Entsprechend werden modulare Lösungen aus geprüften Einzelkomponenten (Gerätestecker/-dosen) angeboten. Der zulässige Nennstrom, die Absicherung und die notwendigen Leiterquerschnitte können je nach Einsatzbereich sehr spezifisch ausgewählt werden.
|
|
|
|
|
|
Schutzabdeckungen für Gerätestecker und Kombielemente verhindern die unabsichtliche Berührung spannungsführender Teile innerhalb des Gerätes. Sie bestehen aus einem dehnbaren Kunststoff und können von der Rückseite her auf die Komponenten aufgeschoben werden. Die Passung der unterschiedlichen Ausführungen von Schutzabdeckungen steht in einem Datenblatt zur Verfügung.
|
|
Auszugssicherung für Kabelstecker/-dosen
|
Top
|
|
|
Auszugssicherungen für Kabelstecker/-dosen bzw. Sicherungsbügel dienen der sicheren Steckverbindung. Eine Passung zwischen den gewählten Steckvorrichtungen ist zwingend erforderlich für einen zuverlässigen Schutz. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter "Auszugssicherung bei Stromzuführungen".
|
|
Bewegliche Leitungen
|
|
Die Netzanschlussleitungen und die Netzweiterverbindungsleitungen basieren auf standardisierten Einzelkomponenten (Gerätesteckdosen, Netzanschlussstecker oder Geräteanschlussstecker und Leitungstypen).
|
|
Die einzelnen Adern der flexiblen Leitungen werden zur Verwendung in Netzanschlussleitungen und Netzweiterverbindungsleitungen gemäss den IEC Nennströmen eingeteilt und müssen entsprechend einen längenabhängigen Mindestnennquerschnitt aufweisen.
|
| |
Typ der Gerätesteckdose
|
Typ der flexiblen Leitungen
|
Nennquerschnitt (mm2)
|
|
2.5 A
|
für Schutzklasse-I-Geräte
|
60227 IEC 52
|
0.75
|
|
2.5 A
|
für Schutzklasse-II-Geräte
|
60227 IEC 52
|
0.75*
|
|
6 A
|
|
60227 IEC 52
|
0.75
|
|
10 A
|
für kalte Bedingungen
|
60227 IEC 53 ODER 60245 IEC 53
|
0.75**
|
|
10 A
|
für warme Bedingungen
|
60245 IEC 51 ODER 60245 IEC 53
|
0.75**
|
|
10 A
|
für heisse Bedingungen
|
60245 IEC 51 ODER 60245 IEC 53
|
0.75**
|
|
16 A
|
für kalte Bedingungen
|
60227 IEC 53 ODER 60245 IEC 53
|
1**
|
|
* Wenn die flexible Leitung nicht über 2 m lang ist, ist ein Nennquerschnitt von 0.5 m2 zulässig.
** Wenn die flexible Leitung über 2 m ist, müssen für Gerätesteckdosen die Nennquerschnitte betragen:
- 1 mm2 für Gerätesteckdosen 10 A
- 1.5 mm2 für Gerätesteckdosen 16 A
|
|
Diese Querschnitte sind ebenso nach amerikanischen Vorgaben, gemäss AWG, eingeteilt. Entsprechend können Leitungskonfigurationen auf den Leitungsquerschnitten bzw. auf den AWG-Klassen basierend erfolgen.
|
|
AWG
|
CSA in mm2
|
closest stdd. equivalent in mm2
|
|
30
|
0.0503
|
0.05
|
|
29
|
0.0646
|
-
|
|
28
|
0.0804
|
-
|
|
27
|
0.102
|
0.1
|
|
26
|
0.128
|
0.14
|
|
25
|
0.163
|
-
|
|
24
|
0.205
|
0.2
|
|
23
|
0.259
|
0.25
|
|
22
|
0.325
|
-
|
|
21
|
0.412
|
-
|
|
20
|
0.519
|
0.5
|
|
19
|
0.653
|
-
|
|
18
|
0.823
|
0.75
|
|
17
|
1.04
|
1
|
|
16
|
1.31
|
-
|
|
15
|
1.65
|
1.5
|
|
14
|
2.08
|
-
|
|
13
|
2.63
|
2.5
|
|
12
|
3.13
|
-
|
|
11
|
4.15
|
4
|
|
10
|
5.27
|
-
|
|
9
|
6.62
|
6
|
|
8
|
8.35
|
-
|
|
7
|
10.6
|
10
|
|
6
|
13.3
|
-
|
|
5
|
16.8
|
16
|
|
4
|
21.2
|
-
|
|
3
|
26.7
|
25
|
|
2
|
33.6
|
35
|
|
1
|
42.4
|
-
|
|
0
|
53.4
|
50
|
|
2/0
|
67.5
|
70
|
|
3/0
|
85
|
95
|
|
4/0
|
107.2
|
120
|
|
5/0
|
135.1
|
150
|
|
6/0
|
170.3
|
185
|
|
Die unterschiedlichen Leitungstypen sind international nach folgendem Konfigurationsschlüssel harmonisiert:
|
|
Definition der Leitungslängen
|
Top
|
|
|
Die Definition der Leitungslängen für komplette Anschlussleitungen (mit Stecker und Dose)
|
|
Gemäss EN 60320-1 §21 ist die Länge der Anschlussleitung durch die sichtbare Länge des Kabels von Tülle zu Tülle definiert. Die Schnittlänge SL ist ein notwendiges Mass im Fertigungsprozeß und ergibt sich aus der Leitungslänge L und den verwendeten Komponenten.
|
|
|
|
Definition der Leitungslängen für Anschlussleitungen mit offenem Ende
|
|
Die Leitungslänge der Leitung mit offenem Ende ist definiert durch die Länge des Kabels von Tülle bis Schnitt (bei unterschiedlicher Länge der Einzeladern ist die längste Einzelader (ML) für die Ermittlung der Leitungslänge massgebend). Die Schnittlänge SL ist ein notwendiges Mass im Fertigungsprozeß und ergibt sich aus der Leitungslänge L und den verwendeten Komponenten. Zur Bearbeitung des offenen Endes geben Sie uns bitte die folgenden Daten an:
|
| • |
Abmantelungslänge ML (entspricht der Länge der längsten Einzelader) |
| • |
Länge der Einzeladern (AL1 ...) |
| • |
Länge der Abisolierung (IL1 ...) |
| • |
Evtl. Bearbeitung der Enden der Adern (z.B. verzinnt, Adernendhülse, Flachsteckhülse, Ringzunge ...) |
|
|
(Beim blossen Abisolieren der Ader wird in der Regel die beschnittene Isolation an der Ader belassen, um ein Abspleissen zu verhindern.)
|
|
Aus Bevorratungs- und Fertigungsgründen kann die Leitungslänge pro angespritzten Stecker bzw. Dose um +/- 60mm abweichen.
|
|
|
|
Befestigung von Gerätesteckvorrichtungen
|
Top
|
|
|
Die unterschiedlichen Anwendungen erfordern verschiedene Konzepte zur optimalen Montage von Gerätesteckern und Geräteeinbausteckdosen. Dabei werden neben den minimalen Einbaumassen die kundenspezifischen Montagemethoden ebenso berücksichtigt, so z.B. die Modulaufbaumöglichkeiten, welche elektrische Tests bereits vor dem Einbau ermöglichen.
|
|
|
|
Die Montage von Gerätesteckern und Geräteeinbausteckdosen in Frontplatten kann sowohl von der Frontseite (Aussenseite der Trägerplatte des Gerätes) als auch von der Rückseite (Innenseite der Trägerplatte des Gerätes) her erfolgen. Damit werden kundenindividuelle Montageszenarien berücksichtigt.
|
|
|
|
Im Normalfall werden die Gerätesteckvorrichtungen zusammen mit den anderen Bedienkomponenten von der Fronseite her in die Gehäuse eingebaut und anschliessend verdrahtet. Es ist unter Umständen sinnvoll, die komplette elektrische Geräteeinheit vor dem Einbau in ein Gehäuse zu testen. In diesem Fall ist es unerlässlich, die Gerätesteckvorrichtung von der Rückseite her zu montieren.
|
|
|
|
Die Montagemethode beschreibt die Befestigung der Gerätesteckvorrichtung in die Montageplatte.
|
|
Schnappmontage
|
|
Die Schnappmontage dient dem einfachen Einsetzen der Gerätesteckvorrichtung in einen entsprechend vorbereiteten Plattenausschnitt. Die Befestigung erfolgt durch das Einrasten von Rastnasen bzw. Schnappern, welche als Bestandteile der bereitgestellten Komponente ausgeprägt sind. Normalerweise erfolgt die Schnappmontage von der Frontseite her.
|
|
Wir unterscheiden hierbei folgende drei Kategorien:
|
|
Einzelwert-Schnapper
|
|
|
|
Dieser Schnapper passt genau für die Montage auf einer Platte mit der im Datenblatt angegebenen Plattendicke.
|
|
Stufen-Schnapper
|
|
|
|
Dieser Schnapper passt auf die Platten mit den jeweils genannten Dicken. Damit kann ein Produkt für unterschiedliche Gehäusesysteme verwendet werden, welche die entsprechenden Plattendicken aufweisen.
|
|
Universal-Schnapper
|
|
|
|
Die Universalschnapper setzen keine spezifische Plattendicke voraus. Sie passen auf beliebige Masse innerhalb des im Datenblatt vorgegebenen Bereiches.
|
|
Schraubmontage
|
|
|
|
Die Schraubmontage ist weitgehend unabhängig von der Plattendicke und weist gegenüber der Schnappmontage eine bessere Festigkeit auf. Die Montage kann sowohl von der Frontseite als auch von der Rückseite her erfolgen, dafür müssen aber zusätzlich Schrauben und evtl. auch Muttern eingesetzt werden (nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht anders vermerkt). Zur sicheren Montage müssen die vorgegebenen Schraubenanzugsdrehmomente berücksichtigt werden, damit eine Beschädigung der Komponente ausgeschlossen und eine sichere Befestigung gewährleistet werden kann.
|
|
Die normale Ausführung berücksichtigt die Montage mit Senkkopfschrauben. Entsprechend den Angaben im Datenblatt können aber auch andere Produktvarianten mit Durchgangsloch oder Flachsenkung bezogen werden.
|
|
Eine spezielle Form der Schraubmontage enthält bereits die Gewinde für die Schraubbefestigung am Befestigungsflansch. Damit reduziert sich die Komponentenzahl, was in speziellen Auslegungen auch die Dichtigkeit des Produktes zur Montageplatte sicherstellen kann (siehe 5707).
|
|
Sandwichmontage
|
|
|
|
Die Sandwichmontage erlaubt den Einbau der Gerätesteckvorrichtung ohne zusätzliche Komponenten. Die Montage kann, entsprechend den Vorgaben im Datenblatt, sowohl von der Front- als auch von der Rückseite her erfolgen,.
|
|
Montageanleitung:
|
|
|
|
Nietmontage
|
|
Die Nietmontage entspricht im Wesentlichen der Schraubmontage unter Berücksichtigung der Befestigungslöcher als Durchgangsloch oder Flachsenkung mit entsprechenden Dimensionen.
|
|
|
|
Die Befestigungsposition gibt, bezogen auf die Steckerausrichtung, an, auf welcher Seite sich die Befestigungselemente befinden. Dabei werden die Schnapp- wie auch die Schraubpositionen gleich behandelt.
|
|
|
|
Anschlüsse
|
|
Die Anschlüsse der Gerätesteckvorrichtungen beziehen sich auf die Kontakte im Innern des Gerätes. Diese sind auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden ausgelegt. Folgende Ausführungen werden unterschieden:
|
|
|
|
|
|
Der Lötanschluss besteht aus einer beschichteten Metallzunge zur Befestigung einer Anschlusslitze mittels Lötverbindung. Die Lötanschlüsse können geometrisch unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Dimensionen der Anschlüsse hierzu werden im entsprechenden Datenblatt angegeben.
|
|
Leiterplattenanschluss
|
Top
|
|
|
|
|
Der Leiterplattenanschluss besteht aus einem beschichteten Metallkontakt zur Lötbefestigung auf einem Kontaktpunkt einer Leiterbahn auf einer Leiterplatte. Grundsätzlich wird zwischen der Durchsteckmontage (THT) und der Oberflächenmontage (SMT) unterschieden. Die Geometrie der Anschlüsse wird im entsprechenden Datenblatt angegeben.
|
|
|
|
|
|
Steckanschlüsse bzw. Flachsteckanschlüsse entsprechen Metallsteckzungen mit standardisierten Dimensionen. Ein gebräuchlicher Ausdruck hierfür ist auch Fastonsteckverbinder, typisch in den Massen 4.8 x 0.8 mm, 6.3 x 0.8 mm. Die Abmessungen der Anschlüsse sind im entsprechenden Datenblatt angegeben. Entsprechend müssen die Anschlusslitzen mit Flachsteckhülsen der gleichen Abmessungen konfektioniert werden.
|
|
|
|
|
|
IDC-Steckanschlüsse sind so genannte Schneidklemmsteckverbinungen. IDC ist die englische Abkürzung von «Insulation Displacement Connector». Die Adern der Anschlusslitze bzw. der Draht werden/wird ohne vorgängige Konfektion der Anschlussleitung in die Schneidklemme gepresst. Dabei wird die Isolation an der Klemme aufgeschnitten und die elektrische Verbindung über die Klemmverbindung auf die Litze bzw. den Draht sichergestellt. Für eine einwandfreie Verbindung müssen die Leiterquerschnitte aus dem Datenblatt entsprechend berücksichtigt werden.
|
|
|
|
|
|
Schraubanschlüsse sind einfache Klemmbefestigungen von Anschlusslitzen mittels Gewindestift.
|
|
|
|
|
|
Die Stromzuführung kann auch ohne zusätzliche Verkabelungselemente erfolgen. Hierzu werden die Gerätesteckvorrichtungen direkt mit den Anschlusslitzen ausgeliefert. Auf Anfrage bieten wir auch konfektionierte Litzen mit Steckern, damit die Stromzuführungskomponente ohne weitere Arbeitsschritte im Zielgerät montiert werden kann.
|
|
Kabelbaum
|
|
IEC60320 Geräte-Steckersysteme und EMV-Filterprodukte mit Steck-, Löt- oder Schraubanschlüssen können kundenspezifisch mit Kabelanschlüssen versehen werden. Es handelt sich dabei vorerst um Kombielemente, Einfachstecker, Dosen in Ausführungen mit und ohne EMV Filter. Dieser neue Kabelkonfektions-Service von SCHURTER dient unseren Kunden zur Optimierung von Kosten, Zeit und Ressourcen in der Produktion von Endgeräten.
|
|
|
|
1) SCHURTER Typ, 2) Steckeranschlüsse, 3) Litzenanschluss SCHURTER Produkt, 4) Litzen-Typ und -Farbe, 5) Litzenlänge, 6) Litzenanschluss freies Ende
|
|
|
|
Gerätestecker, Kombielemente
|
Top
|
|
|
Als Gerätestecker-Kombielemente oder so genannte PEM, (Englisch: Abkürzung für Power Entry Module) bezeichnet man Elemente, die zusätzlich zur reinen Steckvorrichtung weitere Funktionselementen enthalten, wie z.B. Schalter, Geräteschutzschalter, Gerätesicherungshalter, Spannungswähler.
|
|
|
|
EMV Gerätestecker bzw. Kombielemente, sind Gerätestecker IEC60320 mit einem EMV Filter bestückt und bieten die notwendige Dämpfung, um in ihren unterschiedlichsten Einsatzgebieten strenge EMV-Anforderungen zu erfüllen.
|
|
Die oben genannten Bauteile für verschiedene Anschlussvarianten wie z.B. Steckanschlüsse, Lötanschlüsse oder Schraubanschlüsse sind mit Kabelkonfektion erhältlich (Details siehe Katalogdatenblatt bzw. Webselector).
|
|
Steckanschlüsse bzw. Flachsteckanschlüsse
|
Top
|
|
|
|
|
Diese entsprechen Metallsteckzungen mit standardisierten Dimensionen, typisch in den Massen 4.8 x 0.8 mm, 6.3 x 0.8 mm. Die Abmessungen der Anschlüsse sind im Datenblatt des Steckerproduktes angegeben. Entsprechend müssen die Kabelenden mit dem Gegenstück, den Flachsteckbuchsen der gleichen Abmessungen konfektioniert werden. (auch Faston oder Quick-Connect Anschlüsse genannt)
|
|
|
|
|
|
Lötanschlüsse bestehen aus einer beschichteten Metallzunge zur Befestigung einer Anschlusslitze mittels Lötverbindung. Die Lötanschlüsse können geometrisch unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Dimensionen der Anschlüsse hierzu werden im entsprechenden Datenblatt angegeben.
|
|
|
|
|
|
Schraubanschlüsse sind einfache Klemmbefestigungen von Anschlusslitzen mittels Gewindestift, Schraube oder Mutter.
|
|
|
|
|
|
Damit die Stromzuführungskomponente ohne weitere Arbeitsschritte im Zielgerät montiert werden kann, wird das Bauelement konfektioniert mit Litzen und Steckern. Als Litzen werden AWG18, AWG16, AWG14 Kabel gemäss UL3266 verwendet in Standardfarben und kundenspezifischen Längen.
|
|
(AWG ist die Abkürzung für American Wire Gauge und ist eine Kodierung für Drahtdurchmesser, welche vor allem in Nordamerika verwendet wird. Sie kennzeichnet elektrische Leitungen aus Litzen und massivem Draht und wird vor allem in der Elektrotechnik zur Bezeichnung des Querschnitts von Adern verwendet.)
|
|
|
|
|
|
Die Anschlüsse des Kabelbaums werden festgelegt durch das ausgewählte Steckerbauteil. Am freien Ende wird nach Spezifikation des Kunden individuell konfektioniert.
|
|
Vorgesehen sind Standardanschlüsse wie z.B. Steckanschlüsse 6.3 mm oder 4.8 mm, Ringanschlüsse M4 oder individuelle Kabelenden. Anschlüsse sind möglich mit einer Vollisolation, Teilisolation oder ohne.
|
|
|
|
Steckanschlüsse
|
|
|
|
Ringanschlüsse
|
|
|
|
Litze abisoliert
|
|
|
|
|
|
|
|
kundenspezifischer Anschluss
|
|
|
|
Uebersicht: Standard Endkabel-Anschlüsse
|
|
Produkt-Beispiele mit Kabelbaum
|
Top
|
|
|
|
|
5120 Steckerfilter mit Kabelverbindung Litze und Steckanschlüssen, vollisoliert
|
|
|
|
|
|
KD Kombielement mit Kabelbaum und kundenspezifischen Anschlüssen
|
|
Weitere Produkt-Typen aus dem grossen SCHURTER Katalogangebot werden in naher Zukunft in den Kabelkonfektions-Service aufgenommen.
|
|
|
|
Beim Start des Projektes werden Erstmuster bereitgestellt um die Herstellung, die Qualität der Komponenten und der Verbindungsanschlüsse beurteilen zu können. Nach Freigabe der Erstmuster und der Zeichnung durch den Kunden kann die Serienproduktion gestartet werden.
|
|
|
|
6600 EC11 KFC
|
|
Beispiele mit Kabelbaum
|
|
Weitere Erklärungen zu den hier beschriebenen Bereichen finden Sie auf der SCHURTER Website unter Kabelbaum.
|
|
Auszugssicherung bei Stromzuführungen
|
|
Um ein unbeabsichtigtes Ausziehen eines Netzkabels vom Gerät zu verhindern, werden verschiedene Arten von Auszugssicherungen angeboten.
|
|
V-Lock Verriegelungssystem für IEC-Gerätestecker
|
Top
|
|
|
|
|
Das V-Lock Verriegelungssystem kann bei 10 A und 16 A Netzsteckverbindungen nach IEC 60320 integriert werden. Bei diesem System rastet die Steckdose mit einem Nocken in die dafür vorgesehene Öffnung (Notch) im Gerätestecker ein und verhindert so ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels.
|
|
Die Verrastung wird durch Fingerdruck auf den Entriegelungshebel wieder freigegeben. Dieser ist dank seinem leuchtend hellen Gelb gut erkennbar und unterscheidet dieses System von herkömmlichen Netzsteckverbindungen.
|
|
|
|
V-Lock-Auszugssicherungssystem verhindert ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels auf einfache Art
|
|
Steckverbindung mit Sicherungsbügel
|
Top
|
|
|
Eine weitere Art von Auszugssicherung sind Sicherungsbügel, welche am Gerätestecker montiert sind und über die Gerätesteckdose gedrückt werden. Abhängig vom Gerätesteckertyp und der Vielzahl von Formen an Gerätesteckdosen, muss hier die richtige Wahl der Bügelform getroffen werden. Mit diesem Bügelsystem wird sichergestellt, dass die Steckdose richtig, d.h. genügend tief, eingesteckt wird und gegen unbeabsichtigtes Ausziehen gesichert ist.
|
|
IP-Schutz zum Gerät inklusive Schutz der Stromzuführung
|
Top
|
|
|
Ein spezielles Dichtungskit erhöht den IP-Schutzgrad sowohl ins Gerät wie auch der Steckverbindung. Diese zusätzliche Schutzfunktion erlaubt auch im Betrieb mit eingestecktem Stromkabel einen sicheren Schutz gegen unerwünschtes Eindringen von Feuchtigkeit und Staub. Die Dichtung der Stromzuführung wird mit einer Einlegedichtung um die Steckerstifte in den Gerätestecker bewirkt. Bei gesteckter Kabeldose verhindert die Dichtung, dass Flüssigkeit und Staub an die Steckerstifte und somit an spannungsführende Teile sowie in die Dose gelangt.
|
|
Die Gerätestecker mit der eingelegten Dichtung sind von IEC und UL zugelassen. Um sicherzustellen, dass die Gerätesteckdose auch richtig und vollständig eingesteckt ist, und um die Steckverbindung vor einem unbeabsichtigten Ausziehen zusätzlich zu sichern, sollten die Gerätestecker mit einer Auszugssicherung bestückt werden. Nur so kann eine IP-geschützte Verbindung im Betrieb, unabhängig von den Betriebsbedingungen, sichergestellt werden.
|
|
|
|
Steckverbindung mit Sicherungsbügel und zusätzlichem Dichtungskit
|
|
Sondersteckvorrichtungen
|
|
Aus unterschiedlichen Gründen kann es für Sie sinnvoll oder sogar zwingend erforderlich sein, bei Ihrer Anwendung eine geräteseitige Steckvorrichtung einzusetzen, die nicht mit den genormten Gerätesteckvorrichtungen steckbar oder verwechselbar ist.
|
|
Die Gerätevorschrift trifft eine Festlegung zu einsetzbaren Steckvorrichtungen. So schreibt IEC335-1 „Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke, Allgemeine Anforderungen“ in §24.5 vor:
|
|
„Stecker und Steckdosen und andere Anschlussvorrichtungen an biegsamen Leitungen, die für die Zwischenverbindung verschiedener Geräteteile benutzt werden, dürfen nicht verwechselbar sein (...) mit Gerätesteckvorrichtungen, die den Normblättern der EN 60320 entsprechen, wenn ein direkter Anschluß dieser Teile an das Netz eine Gefahr für Personen oder die Umgebung oder eine Beschädigung des Gerätes verursachen können“.
|
|
Unter Umständen ist es sinnvoll, für ein Gerät oder eine Gerätefamilie ein eigenes, unverwechselbares Steckstem einzusetzen.
|
|
|
|
Neue Produkte
| > V-Lock |

|
Mit dem System V-Lock bietet SCHURTER eine attraktive und einfache Lösung, um ein unbeabsichtig ... |
|
read more |
| > DA22 |

|
DA22 – SCHURTER lanciert Gerätestecker mit Netzfilter und Sicherungshalter für die Leiterplatte ... |
| Datasheet |
read more |
| > 5120 |

|
5120 – SCHURTER erweitert seine ECO Linie mit gefilterten IEC Gerätesteckern für Schnapp-Montag ... |
| Datasheet |
read more |
|
|
|